Gewichtheben - Vier Podiumsplätze für den ASV

Der ASV-Nachwuchs war beim Bayerischen Herbstturnier erfolgreich. Am Wochenende geht es in die Bezirksliga-Saison 2019/20.

Neumarkt.Zufrieden kehrte die Gewichtheberjugend des ASV Neumarkt vom Jugendherbstturnier zurück, das vom TSV Röthenbach ausgerichtet wurde. Mit Sofia Miesbauer und Amelie Hörner (Gold), Alicia Haselmann (Silber) und Enrico Haselmann (Bronze) waren vier Jugendliche am „Treppchen,“ Luis Fessmaier bestritt seinen ersten Mehrkampf und erreichte auf Anhieb über 400 Punkte.

Sein Talent bewies der 13-jährige und 34,8 kg „leichte“ Luis beim Gewichtheben. Vor Aufregung war zwar sein erster Reißversuch ungültig; Versuch zwei und drei klappten bestens und mit den erzielten Technikpunkten konnte man mehr als zufrieden sein. So war es auch beim Stoßen – aber ohne Fehlversuch. Beim anschließenden Sprint war er große Klasse und hielt auch beim Wurf und Sprung gut mit. Für ihn wurden 408 Punkte errechnet.

Neumarkts Hebernachwuchs zeigte sein Können. Foto: Alfred Bechtold

Bayernauswahlheber Enrico Haselmann bewies wieder einmal mehr, welches Potenzial in ihm steckt. Zuerst einmal schraubte er seine Reißbestleistung auf 58 kg, um dann beim Stoßen mit einer Bestleistung von 75 kg zu brillieren. Auch bei der Athletik lief es wie am „Schnürchen.“ Am Ende kam er auf 535 Zähler und musste sich nur den amtierenden Deutschen Meistern Rishab Saini (Roding) und Dominik Kerimow beugen.

Sofia Miesbauer trat vor kurzem eine Lehre an und war zudem geschwächt durch eine Erkältung. Trotzdem glänzte sie mit sechs gültigen Versuchen und gab auch bei den athletischen Übungen alles. Der Lohn war die Goldmedaille mit 490 Punkten bei der weiblichen Jugend des Jahrgangs 2003.

Amelie Hörner und Alicia Haselmann waren die Vertreterinnen des ASV beim Jahrgang 2002 der Mädchen. Alicia Hörner gefiel mit drei gültigen Reißversuchen, die bei 51 kg endeten. Das Stoßen beendete sie mit 63 kg. Bei der Athletik erzielte sie im Schockwurf, Pendellauf und Standdreisprung Bestleistung um Bestleistung. Für sie wurden am Ende 451 Zähler errechnet. Das war die Silbermedaille für sie. Amelie Hörner war bei der weiblichen Jugend wieder das Maß aller Dinge. Drei mustergültige Reißversuche mit 70, 73 und 75 kg folgten im Stoßen 85, 89 kg und 92 kg. Auch bei der Athletik demonstrierte sie ihr Können und beendete mit 552 Punkten als klare Siegerin und beste weibliche Teilnehmerin den Wettkampf. Das „stärkste Mädchen Deutschlands“ bewies nachhaltig, dass sie schon tief in der Vorbereitung zu den Jugend-Europameisterschaften im Dezember in Israel steckt. Zu deren Intensivierung wurde sie mit ihrem Heimtrainer Alfred Bechtold vom 3. bis 9. November an den Olympiastützpunkt Heidelberg eingeladen.

Am Wochenende geht es wieder in die Bezirksliga-Saison 2019/20. Der ASV ist Titelfavorit und gastiert beim TSV Regen. Hier sollte er einen ungefährdeten Sieg erreichen.

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