Was ist traditionelles Taekwon-Do?

Taekwon-Do ist eine koreanische Kampfkunst. Im ASV wird sie im traditionellen Stil ausgeübt, wie sie damals General Choi Hong-Hi nach dem Korea-Krieg (1950er Jahre) entwickelt und gelehrt hat.
Die traditionelle Kampkunst schult Konzentration, Körperbeherschung und Koordination durch Formenläufe sowie Freikämpfen und Selbstverteidigungstechniken, die mit Partnern geübt werden.
Im Gegensatz zu moderneren Stilen des Taekwondos werden beim traditionellen Taekwon-Do Schläge und Tritte gegen Übungspartner gestoppt. Damit ist es kontaktlos und wird ohne Schutzausrüstung trainiert.
Dass Techniken dennoch effektiv sind veranschaulicht die Anwendung auf hölzerne Bruchtestbretter: Die Auswirkungen auf den Gegner sind nicht zu unterschätzen.

Was bedeutet der Begriff Taekwon-Do?

Taekwon-Do setzt sich aus drei koreanischen Silben zusammen:
Tae (koreanisch: 태, gesprochen: „Tä“) steht für Fuß
Kwon (koreanisch: 권, gesprochen: „Kuohn“) steht für Faust
Do (koreanisch: 도, gesprochen: „Do“) steht für den Weg bzw. die Lehre
Eine sinngemäße Übersetzung ist somit „Die Lehre von Fuß- und Handtechniken“.
Bei der Schreibweise wird Taekwon-Do wird das „Do“, also „der Weg“, nochmals hervorgehoben und bekräftigt damit den traditionellen Stildieser Kampfkunst.

 


die Stärkung des Körpers aus der Sicht des Orhtopäden

DR. RALPH AMAN IST FACHARZT FÜR ORTHOPÄDIE UND LEITET EINE ORTHOPÄDISCHE FACHARZTPRAXIS IN KULMBACH MIT DEN SCHWERPUNKTEN SPORTMEDIZIN, CHIROTHERAPIE, AKUPUNKTUR UND OSTEOLOGIE

Das Taekwon-Do-Training ist geeignet, alle sportmedizinischen Belastungsformen anzusprechen, also Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Koordination, Ausdauer und Gewandtheit.

Dabei gilt es, beim Erlenen folgende Reihenfolge zu beachten:

1. Die einzelne Techniken muss sauber und richtig aufgebaut werden, so dass sie beispielsweise nicht gegen die grundsätzlichen Bewegungsradien der Gelenke arbeitet.

2. Die für die jeweilige Technik notwendige Muskulatur muss aufgebaut werden, um den Gelenken die notwendige Stabilität für die jeweilige Belastung zu verschaffen.

3. Erst wenn die Technik stimmt und die Muskulatur aufgebaut ist, kann die Geschwindigkeit bis zum Maximum erhöht werden. Erst dann ist die Technik komplett austrainiert.

Es ist wichtig, das Training facettenreich zu gestalten, um die verschiedenen Aspekte und Bewegungen abwechselnd zu trainieren. Das beugt einer Einseitigkeit und damit verbundenem Verschleiß vor. Auch auf ausreichend Pausen und Regenerationszeiten ist zu achten, damit es nicht zur Übermüdung und damit erhöhter Verletzungsanfälligkeit kommt.